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Das allerwichtigste: Befreien Sie sich von Schuldgefühlen. Sie pflegen einen Menschen, das ist eine großartige Leistung, aber bitte nur solange Sie können und nicht bis zur Selbstaufgabe.
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Verschaffen Sie sich möglichst viele Hintergrundinformationen über die Krankheit, Verlauf, Stadien, Symptome. Siehe auch Links.
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Nehmen Sie verbale Angriffe nicht persönlich, sie sind Krankheitssymptome. Sie fungieren dabei als Stellvertreter für Personen, wie ehemaliger Chef, Kollegen, Vater, Mutter etc., mit denen noch unausgesprochene Konflikte bestehen und die jetzt hoch kommen.
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Gehen Sie auf die immer wiederkehrenden Fragen oder Aussagen ein, diese haben eine Bedeutung.
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Machen Sie es sich so leicht wie möglich. Zum Beispiel ist natürlich Toilettentraining sehr wichtig, aber ein erholsamer Schlaf noch viel mehr. Bei anhaltenden nächtlichen Toilettengängen helfen manchmal Windelpants oder Einlagen.
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Nehmen Sie sich Zeit für sich. Sorgen Sie für ein soziales Netz, das Ihnen Freiraum gibt. Das können ein Pflegedienst, die Nachbarschaftshilfe, Freunde und Bekannte sein. Ein Tag für Sie selbst die Woche ist sehr empfehlenswert.
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Achten Sie auf Ihre Gesundheit, sorgen sie für eine gute Ernährung und ausreichend Bewegung. Verwirrte alte Menschen können sehr alt werden. Um nicht auszubrennen, ist es entscheidend sich selbst wichtig zu nehmen.
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Nehmen Sie Hilfe an. Lassen Sie sich unterstützen von einem Pflegedienst, von Freunden, anderen Angehörigen und sorgen Sie für die beste technische Ausstattung, z.B. Pflegebett, Hebelifter, Wannenlifter, Herdsicherung etc.
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Besuchen Sie Angehörigentreffs mit Supervision, um sich auszutauschen und fortzubilden. Siehe Kurse und Links.
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Machen Sie Urlaub. Nehmen Sie sich eine Auszeit und geben Sie Ihren Angehörigen in andere Hände, indem Sie Kurzzeitpflege beanspruchen oder zu Hause eine 24-h-Pflege organisieren. Siehe 24-h-Betreuung. Tanken Sie richtig auf - davon profitieren beide Seite.
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